Berichte

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Heilbronner Stimme v. 16.12.2013:
"Glühwein-Hocketse"

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Bericht zum Weihnachtsmärktle mit Dekorieren des Weihnachtsbaumes am 15.12.2013.

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Heilbronner Stimme v. 16.02.2010, Autor: Alexander Rülke

Horkheim: Raus aus dem Dornröschenschlaf

Man stelle sich das vor: Bereits seit über drei Jahrzehnten gibt es im Heilbronner Stadtteil Horkheim einen Gewerbeverein - doch kaum jemand hat dessen Existenz bemerkt. Die Mitglieder bleiben unter sich, treffen sich zweimal pro Jahr und unternehmen alle fünf Jahre einen Ausflug. Mehr passierte bislang nicht.

Doch Thomas Wielsch war das zu wenig. Der 53-jährige Zahntechnikermeister hat vor zwei Jahren den Vorsitz des Gewerbevereins Horkheim (GVH) übernommen und ist seitdem dabei, ihn zusammen mit seinen Vorstandskollegen aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Während seiner bisherigen Amtszeit ist die Mitgliederzahl von 28 auf 34 angestiegen. "Horkheim hat mit rund 80 Gewerbetreibenden noch so viel Potenzial", sagt Thomas Wielsch. "Durch persönliche Ansprache möchte ich zukünftig noch viele weitere Mitglieder gewinnen." Diese können ab sofort auch eine neue Plattform nutzen, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unter der Adresse www.gewerbeverein-horkheim.de gibt es Rundum-Informationen über den Gewerbeverein. "Das ist ebenfalls neu, früher hatte der Verein keine eigene Internetseite", sagt Wielsch. Die Homepage wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Nun möchte der Vorsitzende ein weiteres Vereinsmitglied gewinnen, das sich speziell um die zeitintensive Pflege der Internetseite kümmert.

Am Freitag, 16. April, findet ab 19 Uhr in der Alten Wachsfabrik ein Informationsabend statt, zu dem Thomas Wielsch alle Gewerbetreibenden des Ortes einlädt. Dabei soll unter anderem die Homepage vorgestellt werden. Noch wichtiger jedoch ist, dass die Handwerker, Händler, Dienstleister und Gastronomen endlich ins Gespräch kommen. Wielsch: "Horkheim bietet so viel, doch die Selbstständigen reden einfach zu wenig miteinander." Mit Hilfe einer intensiveren Kommunikation untereinander soll es möglich werden, dass der GVH diverse vielversprechende Projekte in die Tat umsetzt.

Geplant ist zum Beispiel, dass sich der GVH beim alle zwei Jahre stattfindenden Weihnachtsmarkt mit einem Sekt- oder Canapés-Stand beteiligt. Solch Engagement würde ein bisschen Geld in die Kasse spülen, das man diversen Fördervereinen zur Verfügung stellen möchte. Außerdem bietet der Markt die Chance, sich den zahlreichen Besuchern zu zeigen. Zweite Idee: Ende April/Anfang Mai will der GVH eine kleine Hocketse samt Maibaumaufstellung einführen, die dann jährlich vor dem Rathaus veranstaltet werden soll. Thomas Wielsch: "Diesbezüglich bin ich mit dem Bezirksamt im Gespräch, und von dort wurde mir die volle Unterstützung zugesagt." Die Chancen für eine Umsetzung stehen also recht gut. Aller guten Dinge sind drei, darum hat Thomas Wielsch noch eine weitere Idee. So möchte er Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen auf den Weg bringen und damit die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den Verein lenken. Ein Zeitfenster dafür gibt es jedoch noch nicht. Wielsch: "Vielleicht gelingt es uns aber, beim Infoabend im April verschiedene Referenten für diese Sache zu gewinnen."

Dem Vorstand ist es ein Anliegen, dass Handwerker, Händler, Dienstleister und Gastronomen miteinander ins Gespräch kommen. Beibehalten möchte der Vorstand mit Elo Götz (Zweite Vorsitzende), Heinz Gruner (Dritter Vorsitzender), Steffen Holzinger (Schriftführer) und Albrecht Walter (Kassier) die internen Veranstaltungen. Ob Grillabend (31. Juli 2010), Winterfeier (war im Januar) oder Ausflug (im Frühsommer) - gesellige Veranstaltungen wie diese stärken den Zusammenhalt. Thomas Wielsch: "Mir ist sehr wichtig, dass alte und neue Mitglieder harmonisch miteinander umgehen und aufgrund ihrer unterschiedlichen Erfahrungen das Vereinsleben bereichern." Zwar wolle er einige Dinge verändern, doch sollen alle Mitglieder an einem Strang ziehen. "Ich möchte niemanden ausschließen. Ganz im Gegenteil." Über die Zeit nach 2010 hat sich der GVH-Vorsitzende auch schon Gedanken gemacht. Eine Beschilderung, die auf die ortsansässigen Firmen hinweist, steht da in seinem Lastenheft. Genauso wie ein Faltblatt, das dann in Geschäften ausliegt und an die Haushalte verteilt wird. "Je eher wir das hinbekommen, desto besser", sagt Wielsch.

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